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Milchsuppe mit Schwarzbrot

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KLAPPENTEXT


Aufbruchstimmung in den 50er Jahren: Von Westen rollen die Auslöser heran. Rockmusik von Elvis, Filme von James Dean, später die Beatmusik der Beatles – alles das bewegt die jungen Menschen in den zum Teil noch zerstörten Städten. Besonders heftig bombardiert wird die Hafenstadt Kiel, in der die Autorin aufwächst. So sieht sie alles, was die Sprengkörper mit der schönen Stadt am Meer gemacht haben, in ihrer Phantasie sieht sie jedoch auch das Erleben der Familie, als sie aus Gumbinnen in Ostpreußen flieht.

So erzählt sie von ihrem ganz persönlichen Leben in Familie, Schule und im Alltag. Damit berichtet sie aber nicht einfach nur über ihre individuelle Sichtweise, sondern sie ist zugleich damit eine Zeitzeugin des 20. Jahrhunderts.

Ein Großteil unserer Bevölkerung ist zu jung, um diese Jahre bewusst miterlebt zu haben. Es sind die Jahre des Aufbaus aus Schutt und Asche, aus materiellen und geistigen Trümmern. Es sind die Jahre der Auseinandersetzung mit überkommenen und verstaubten gesellschaftlichen Verhaltensweisen und Regeln in Familie, Schule, Wissenschaft und Wirtschaft. Es sind die Jahre der Befreiung und der Schaffung einer demokratischen Gesellschaft im Westen Deutschlands und zugleich Jahre der immer mehr zementierten Teilung Deutschlands, der Trennung von Familien und Freunden.

Nivea-Fähnchen und Erdal, Muckefuck und Schmand, Mecki-Bücher und Fox Tönende Wochenschau, Apfelsaft auf Sylt und die „Klingende Post“ - viele damals Geborene werden sich oder Elemente ihres damaligen Lebens wiedererkennen.

Books on Demand, Hamburg, 2007, ISBN 978-3-8370-1702-1, 9,95 Euro.

"Milchsuppe mit Schwarzbrot"

Gabriele Schreib, Körnerstraße 4, 1956

Rezension von Swantje:


5.0 von 5 Sternen Super klasse..., 28. Februar 2011
Von
Swantje - Rezension bezieht sich auf: Milchsuppe mit Schwarzbrot (Taschenbuch)
Dieses Buch ist wunderbar, man merkt richtig, dass es auf wahrer Begebenheit beruht.
Es gibt sowohl spannende als auch lustige Szenen und dazu lernt man auch noch was von der Vergangenheit.

Für mich persönlich war es so spannend, da meine Großeltern aus der selben Generation stammen.
Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen.
Und vielen Dank für die tiefen und auch intimen Einblicke.

Lutz Timm M.A. Kieler Nachrichten vom 10.10.2013